Hintergründe zum biozyklisch-veganen Anbau

Beim biozyklisch-vegane Anbau handelt es sich um ein über viele Jahre hinweg entwickeltes, etabliertes Anbausystem. Nachstehend erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und Grundprinzipien dieser Form des Ökolandbaus, zu seiner Geschichte, zu den Biozyklisch-Veganen Richtlinien, zum Biozyklisch-Veganen Gütesiegel sowie zum Thema „Biozyklische Humuserde“, welcher im biozyklisch-veganen Anbau eine besondere Bedeutung zukommt.

Antworten auf weitere wichtige Fragen finden Sie auch in der FAQ-Liste.

Biozyklisch-veganer Anbau ist gut für...

… das Klima

Durch den konsequenten Verzicht auf die Nutz- und Schlachttierhaltung und auf die Verwendung von Düngemitteln tierischen Ursprungs sowie durch den Einsatz von rein pflanzlichem Qualitätskompost bis hin zu biozyklischer Humuserde mit ihrer hohen CO2-Bindungsfähigkeit leistet der biozyklisch-vegane Anbau einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz.

… die Gewässer

Durch den Wegfall von Nutztierhaltung und der Verwendung tierischer Dünger werden diesbezügliche Nährstoffüberschüsse im Betriebskreislauf konsequent vermieden. Zudem können durch den Einsatz von reifem Kompost pflanzlicher Herkunft sowie von biozyklischer Humuserde, die sich durch eine physiologisch-stabile Molekülstruktur auszeichnet, Auswaschungen, wie z.B. von Nitrat, stark reduziert werden. Beides kann zu einer Verbesserung der Grundwasserqualität führen und dazu beitragen, der Eutrophierung von Oberflächengewässern entgegenzuwirken.

… den Boden

Biozyklisch-veganer Anbau bedeutet Erhaltung bzw. Wiederherstellung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit. Dies geschieht durch eine hohe Zufuhr an organischer Substanz in verschiedensten Formen wie z.B. durch Gründüngung, Mulchen, das Ausbringen von reifem, rein pflanzlichem Kompost bis hin zum großflächigen Einsatz von biozyklischer Humuserde, was die Böden vor Erosion und Austrocknung schützt, in hohem Maße CObindet und die Bildung von Dauerhumus fördert.

… die Biodiversität

Die Etablierung eines natürlichen ökologischen Gleichgewichtes ist ein wichtiges Prinzip zum vorbeugenden Pflanzenschutz und zur Förderung der Artenvielfalt. Auf biozyklisch-vegan bewirtschafteten Flächen steigt die Artenvielfalt sprunghaft an, was durch weite Fruchtfolgen, systematische Mischkultur, eine schonende und abwechslungsreiche Bodenbearbeitung, das Anlegen von Hecken und Blühstreifen sowie die Schaffung von Habitaten innerhalb der Betriebsfläche erzielt wird.

… die Tiere

Auf biozyklisch-veganen Betrieben ist die Nutz- und Schlachttierhaltung sowie die Verwendung von Betriebsmitteln auf der Basis von Schlachtabfällen aus Respekt vor der Würde des Tieres verboten. Darüber hinaus bieten biozyklisch-vegan bewirtschaftete Flächen nicht nur Milliarden von Mikroorganismen im Boden, sondern auch vielen anderen Wildtieren wie Vögeln und seltenen Insekten ideale Lebensbedingungen. Das führt unter- und oberirdisch zu einem naturähnlichen Gleichgewichtszustand.

… die Gesundheit

Aufgrund des Wegfalls der kommerziellen Nutz- und Schlachttierhaltung reduziert sich im biozyklisch-veganen Anbau das Kontaminationsrisiko durch Medikamentenrückstände aus der Tierhaltung (z. B. Antibiotika) sowie durch pathogene, zum Teil multiresistente Keime aus Gülle und Schlachtabfällen. Gesunde Böden tragen über widerstandsfähige, vitale und nährstoffreiche Pflanzen zur menschlichen Gesundheit bei; nach dem Motto „Vom gesunden Boden über die gesunde Pflanze zum gesunden Menschen“.

… die Welternährung

Durch die systematische Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, die Steigerung der Produktivität durch die Einführung von naturähnlichen Anbauverfahren sowie eine effizientere Flächennutzung aufgrund der ausschließlichen Produktion von pflanzlichen Nahrungsmitteln für die menschliche Ernährung (kein Futtermittelanbau) kann der biozyklisch-vegane Anbau einen nachhaltigen Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit leisten.

… die kleinbäuerliche Landwirtschaft

Der biozyklisch-vegane Anbau leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der überwiegend kleinbäuerlichen Landwirtschaft in den Ländern des globalen Südens. Sie bietet den dortigen Betrieben Methoden zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, die durch die Nutzung lokal verfügbarer pflanzlicher Ressourcen und die Produktion von biozyklischer Humuserde eine dauerhafte Steigerung der Bodenfruchtbarkeit ermöglicht und damit auch eine langfristige und nachhaltige Sicherung der Erträge gewährleistet. Auf diese Weise verringert sich auch die wirtschaftliche Abhängigkeit der Landwirtinnen und Landwirte von der Pestizid- und Düngemittelindustrie. 

Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs)

Für weitere Informationen klicken Sie bitte jeweils auf eines der aufgelisteten Ziele oder ganz unten auf den Kreis.

Anbauleitfaden

Anbauleitfaden | Biozyklisch-veganer Anbau leicht gemacht

Eine umfassende Einführung zum biozyklisch-veganen Anbau bietet der im Sommer 2022 erschienene  Anbauleitfaden. 

Interessierte Erzeugerinnen und Erzeuger können dort im ersten Kapitel von den Vorteilen und Hintergründen des biozyklisch-veganen Anbaus und von den Kernaspekten der Biozyklisch-Veganen Richtlinien erfahren; Kapitel zwei gibt einen Überblick über das biozyklisch-vegane Kontroll- und Zertifizierungssystem. Wichtige Themen wie Düngung, Pflanzenschutz und Grünlandmanagement werden ausführlich beleuchtet. Zudem enthält der Leitfaden zahlreiche Informationen zur Vermarktung und Kennzeichnung biozyklisch-veganer Produkte sowie zum weltweit tätigen biozyklisch-veganen Netzwerk.

Die Biozyklisch-Veganen Richtlinien

Die „Biozyklisch-Veganen Richtlinien“ basieren auf den grundlegenden anbautechnischen und sozial-ökologischen Erkenntnissen von Bio-Pionier Adolf Hoops (1932-1999), der bereits in den 1950er Jahren im „Bio-Modell Walsrode“ in der Lüneburger Heide die Grundlagen für eine zukunftsweisende, pflanzenbasierte und nutztierfreie Landbewirtschaftung geschaffen hatte. In den 1990er Jahren übertrug Dr. agr. Johannes Eisenbach die dahinterstehende „biozyklische Idee“ auf die Bedingungen der mediterranen Landwirtschaft Griechenlands und Zyperns und untermauerte die gemeinsam gemachten Erfahrungen wissenschaftlich. In Zusammenarbeit mit Arne Hoops, langjährigem Bioland-Vorstandssprecher und Sohn von Adolf Hoops, entstanden die Biozyklischen Standards, welche die zu vermittelnden Inhalte im Hinblick auf Anbau, Beratung und Vertrieb systematisierten.

Im Dialog mit bio-veganen Kreisen in Deutschland wurde der prinzipiell vegane Ansatz der Biozyklischen Richtlinien deutlicher herausgearbeitet, was im Jahre 2017 zur Veröffentlichung der „Biozyklisch-Veganen Richtlinien“ führte; sie sind seit Ende 2017 als IFOAM-akkreditierter veganer Ökostandard weltweit einsetzbar.

Die Biozyklisch-Veganen Richtlinien werden herausgegeben von der nicht-gewinnorientierten Adolf-Hoops-Gesellschaft mbH, die ihren Sitz in Berlin hat.

Der Adolf-Hoops-Gesellschaft angeschlossen ist eine Richtlinienkommission, die mit Expertinnen und Experten aus Bereichen wie Landwirtschaft, Wissenschaft, Tierrechte und Verbraucherschutz besetzt ist und der die Fortschreibung und verbindliche Auslegung der Biozyklisch-Veganen Richtlinien obliegt.

Nachstehend können Sie die Richtlinien in ihrer aktuell gültigen Version sowie die Auswahlkriterien für Hilfsstoffe und der Annex A der erlaubten Betriebsmittel (Grüne Liste) lesen bzw. herunterladen.

Biozyklisch-Vegane Richtlinien

Version 1.05 / 21.01.2022

Auswahlkriterien für Hilfsstoffe gemäß den Biozyklisch-Veganen Richtlinien

(Grüne Liste)

Liste der erlaubten Betriebsmittel gemäß den Biozyklisch-Veganen Richtlinien

(Annex A zur Grünen Liste)

Das Biozyklisch-Vegane Gütesiegel

Ein professionelles Zertifizierungssystem und das Gütesiegel „BIOZYKLISCH-VEGANER ANBAU“ gewährt Verbraucherinnen und Verbrauchern volle Transparenz auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette und gibt ihnen die Sicherheit, dass die auf diese Weise gekennzeichneten Produkte nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach veganen Prinzipien angebaut wurden.

Die Kriterien des Siegels setzen die Einhaltung der EU-Öko-Verordnung für das EU-Biosiegel voraus, gehen aber mit eigenen Anforderungen weit darüber hinaus.

Auf dem Informationsportal Ökolandbau.de findet sich ein übersichtlicher Steckbrief zu den Eckdaten des biozyklisch-veganen Anbaus sowie eine Tabelle „Öko-Verbände und -Standards im Vergleich“, in welcher die Anforderungen der verschiedenen Anbaustandards untereinander und im Hinblick auf die EU-Ökoverordnung verglichen werden.

Landwirtschaftliche Produktionsbetriebe sowie Unternehmen aus Handel und Verarbeitung, die sich einer erfolgreichen Betriebskontrolle und Zertifizierung gemäß den Biozyklisch-Veganen Richtlinien unterzogen haben, sind nach Abschluss einer Zeichennutzungsvereinbarung berechtigt, die von ihnen erzeugten, verpackten bzw. weiterverarbeiteten Produkte mit dem Biozyklisch-Veganen Gütesiegel zu kennzeichnen.

Das Biozyklisch-Vegane Gütesiegel ist auch auf den Portalen www.siegelklarheit.de und vegan-labels.info gelistet.

Kennzeichnungstabelle für Verarbeitungsprodukte mit dem Biozyklisch-Veganen Gütesiegel

Das Biozyklisch-Vegane Gütesiegel dient nicht nur dazu, einzelne Rohstoffe aus biozyklisch-veganer Erzeugung zu kennzeichnen. Es kann auch bei Verarbeitungsprodukten verwendet werden, die sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen, wobei die Art der Kennzeichnung abhängt vom prozentualen Anteil der biozyklisch-veganen Zutaten an dem betreffenden Produkt. Eine genaue Aufstellung finden Sie in unserer Kennzeichnungstabelle, die Sie hier herunterladen können:

Grundlagenpapier

Das Grundlagenpapier beschreibt die Geschichte und Prinzipien des biozyklisch-veganen Anbaus und die Lösungsansätze, welche er vor dem Hintergrund der zunehmenden Überschreitung der planetaren Belastbarkeitsgrenzen, die nicht zuletzt mit der Tierhaltung und dem Konsum tierischer Produkte verbunden ist, bietet. Insbesondere weist das Grundlagenpapier auf die Bedeutung der Kompostwirtschaft im Hinblick auf den Boden-, Wasser-, Klima- und Ressourcenschutz hin, wobei hier der Verwendung von biozyklischer Humuserde mit ihren bislang noch wenig bekannten Eingenschaften eine zentrale Rolle zukommt. Aber auch Fragen der Tierethik, der Gesundheit und der Sicherung der Welternährung werden behandelt.

Biozyklische Humuserde

Im  biozyklisch-veganen Anbau kommt der Verwendung von biozyklischer Humuserde auf rein pflanzlicher Basis perspektivisch eine große Bedeutung zu. Biozyklische Humuserde ist eine neuartige, nährstoff- und kohlenstoffstabilisierte Form an organischer Substanz mit hoher Düngerwirkung, die in allen Wachstumsstadien der Pflanze eingesetzt werden kann, ohne an Jungpflanzen Verbrennungen bzw. allgemein Phänomene von Überdüngung mit entsprechenden Nährstoffverlusten durch Auswaschung hervorzurufen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Biozyklische Humuserde wurde seit 1998 im Rahmen von Langzeitversuchen auf der Kompostanlage Biocyclic Park in Kalamata/Griechenland auf der Basis der Herstellung von Qualitätskompost rein pflanzlichen Ursprungs ohne Zugabe von Erde oder Ton entwickelt.

Eine kurze Einführung zum Thema „Biozyklische Humuserde“ sehen Sie in diesem Video (Audio: deutsch, mit englischen Untertiteln), im „Biocyclic Park“ in Griechenland aufgenommen wurde.

Detailliertere Informationen zur Biozyklischen Humuserde finden Sie im Leitfaden:

Wissenschaftliche Literatur

Nachstehend finden Sie wissenschaftliche und andere Literatur zum biozyklisch-veganen Anbau bzw. zum veganen Ökolandbau im allgemeinen.

Darüber hinaus hat unsere AG Forschung eine umfangreiche Sammlung wissenschaftlicher Primär- und Sekundärliteratur sowie weiterer Fachartikel erstellt, welche laufend aktualisiert wird.

Für nähere Informationen wenden Sie sie bitte an den Koordinator Philipp Tost:

philipp.tost@biozyklisch-vegan.org

Wissenschaftliche Literatur mit Bezug zum biozyklisch-veganen Anbau

  1. Eisenbach, L. D.; Folina, A.; Zisi, C.; Roussis, I.; Tabaxi, I.; Papastylianou, P.; Kakabouki, I.; Efthimiadou, A.; Bilalis, D. J. (2018): Effect of biocyclic humus soil on yield and quality parameters of sweet potato, in: Scientific Papers. Series A. Agronomy, Vol. LXI, No. 1, p. 210-217. DOWNLOAD
  2.  
  3. Eisenbach, L. D.; Folina, A.; Zisi, C.; Roussis, I.; Tabaxi, I.; Papastylianou, P.; Kakabouki, I.; Efthimiadou, A.; Bilalis, D. J. (2019): Effect of biocyclic humus soil on yield and quality parameters of processing tomato (Lycopersicon esculentum Mill.), in: Bulletin of University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine Cluj-Napoca. Horticulture, Vol. 76, No. 1, p. 47-52. DOWNLOAD
  4.  
  5. Hirth, S. (2021): Food that matters: Boundary work and the case for vegan food practices, in: Sociologia Ruralis, Vol. 61, No. 1, p. 234-254. DOWNLOAD
Jürkenbeck, K.; Schleicher, L.; Meyerding, S. G. H. (2019): Marketing potential for biocyclic-vegan products? A qualitative, explorative study with experts and consumers, in: German Journal of Agricultural Economics (Online), Vol. 68, No. 4, p. 289-298. DOWNLOAD
 
Mann, S. (2020): Could We Stop Killing?—Exploring a Post-Lethal Vegan or Vegetarian Agriculture, in: MDPI World Journal (Online), 2020 1(2), p. 124-134. DOWNLOAD

Schwerdtner, U. (2019): Gutes Essen für alle! Grundlagen einer antispeziesistischen Landwirtschaft von morgen, in: Zeitschrift für kritische Tierstudien, Vol. 2(2019), p. 155-179. DOWNLOAD
 
Seymour, M.; Utter, A. (2021): Veganic farming in the United States: farmer perceptions, motivations, and experiences, in: Agriculture and Human Values. DOWNLOAD

Engelhardt, H.; Brüdern, M.; Deppe, L. (2020): Nischeninnovationen in Europa zur Transformation des Ernährungssystems – NEuropa. Steckbriefsammlung, in: UBA-Texte 119/2020, 101 Seiten. DOWNLOAD

Engelhardt, H.; Brüdern, M.; Deppe, L. (2020): Niche innovations in Europe for the transformation of the food system – NEuropa – Collection of profiles, in: UBA-Texte 120/2020, 100 p. DOWNLOAD

Haack, M.; Engelhardt, H.; Gascoigne, C.; Schrode, A.; Fienitz, M.; Meyer-Ohlendorf, L.; (2020): Nischen des Ernährungssystems: Bewertung des Nachhaltigkeits- und Transformationspotentials innovativer Nischen des Ernährungssystems in Deutschland, in: UBA-Texte 121/2020, 172 Seiten. DOWNLOAD

WBGU – Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (2020): Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration. Berlin: WBGU, 389 Seiten (s. Seite 163, Kasten 3.3-11). DOWNLOAD

Maag, Tasmin (2020): Landwirtschaft ohne Tiere – Braucht es ein bio-veganes Label? Semesterarbeit, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), Wädenswil, 66 Seiten. DOWNLOAD

Mitschka, Mila Sophie (2022): Fleischlose Ernährungsformen und ihre Auswirkung auf Landwirtschaft und Umwelt, Schriftliche Seminararbeit zum Rahmenthema „Aspekte der Landwirtschaft – eine Betrachtung aus naturwissenschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Perspektive“, Staatliche Fachoberschule und Berufsschule Unterschleißheim, 47 Seiten. DOWNLOAD

 

Babian, Tobias (2020): Vegane Ernährung und Ökolandbau – ein Widerspruch? Umweltethische Analyse und Lösungsvorschläge. Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz international an der Universität Greifswald, 39 Seiten. DOWNLOAD

Frölich, L. (2017): Umstellungshilfe für viehlose Biobetriebe zu biozyklisch-veganen Betrieben mit dem Schwerpunkt Ackerbau. Bachelorarbeit im Studiengang Ökolandbau und Vermarktung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, 90 Seiten. DOWNLOAD

Gansohr, Romy (2020): Herausforderungen und Potentiale der bio-veganen Landbewirtschaftung aus Sicht der Praktiker*innen. Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsplanung und Naturschutz der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, 89 Seiten. DOWNLOAD

Seipel, Carla (2020): Bio-vegane Landwirtschaft: Herausforderungen und Potentiale in der Praxis. Bachelorarbeit, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung II, Justus-Liebig-Universität Gießen, 53 Seiten. DOWNLOAD

Dockter, Anna (2022): Shaping organic agriculture: Obstacles and opportunities for the emergence of Biocyclic -vegan farming and Community-supported agriculture in the path towards increased sustainability in large-scale organic farming in Germany. Master’s Thesis for Environment and Society Studies, Radboud Universiteit Nijmegen, 57 pages. DOWNLOAD

Francksen, Sabrina (2019): Rentabilitätsanalyse zweier innovativer Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit im viehlosen ökologischen Landbau. Masterarbeit im Studiengang Agrarwissenschaften – Pflanzenproduktionssysteme der Universität Hohenheim, 81 Seiten. DOWNLOAD

Schulz, Freya (2021): Nischeninnovation Veganer Ökolandbau. Entwicklungschancen und Vision aus Sicht von Expert*innen. Masterarbeit im Studiengang Sozial- und Humanökologie, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, 85 Seiten. DOWNLOAD

Siebert, Hannes (2022): Analyse von Herausforderungen und Chancen bezüglich der verstärkten Etablierung biozyklisch-veganer Produkte in der Verarbeitung mithilfe leitfadengestützter Expert:inneninterviews, Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, 83 Seiten. DOWNLOAD

Hirth, Steffen (2019): Food that matters: Sustainability and the material-discursive boundaries of carnist and vegan food practices. PhD thesis (Doctor of Philosophy), University of Manchester, Faculty of Humanities, School of Social Sciences, 266 p. DOWNLOAD

Kilian, David (2021): Vegane Öko-Lebensmittel aus Sicht von Verbrauchern mit unterschiedlichen Ernährungsstilen. Dissertation, Universität Kassel, Kassel University Press, 285 p. DOWNLOAD

Schwerdtner, Ulrike (2022): Getting to the roots: Mechanisms of plant nitrogen and phosphorus acquisition in intercropping. Doctoral thesis, University of Bayreuth, Bayreuther Graduiertenschule für Mathematik und Naturwissenschaften – BayNAT, Bayreuth, 165 p. DOWNLOAD

Möstl, A.; Kilian, D.; Hamm, U.; Walz, C.; Erhart, A.; Schniering, L.; Eisert, J.; Langkutsch, A. (2019): Die Bedeutung veganer Bioprodukte für die ökologische Landwirtschaft. Abschlussbericht zum BÖLN-Forschungsvorhaben von FiBL Deutschland e.V. (FKZ 2815OE019) & Universität Kassel (FKZ 2815OE124), 319 Seiten. DOWNLOAD

Kilian, D.; Hamm, U. (2019): Öko-Lebensmittel aus veganem Anbau: Wahrnehmung und Mehrzahlungsbereitschaft veganer Konsumenten, in: 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau, 4 Seiten. DOWNLOAD

Flemmer, Andrea (2021): Bio-Lebensmittel. Nachhaltig einkaufen, gesund leben. Humboldt, 184 Seiten. INFO

Schmitz, Friederike (2022): Anders satt − Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt. Ventil-Verlag, 376 Seiten. INFO

Weitere wissenschaftliche Literatur zum veganen Ökolandbau

Benton, T. G.; Bieg, C.; Harwatt, H.; Pudasaini, R.; Wellesley, L. (2021): Food system impacts on biodiversity loss. Three levers for food system transformation in support of nature. Research paper Energy, Environment and Resources Programme, London, Chatham House, supported by UNEP and Compassion of World Farming, 71 pages. DOWNLOAD

Foresi, L.; Antón, A.; Schmutz, U. (2017): Comparing the usefulness of assessment tools for environmental impacts evaluation of organic greenhouse horticulture, in: Acta Horticulturae, Vol 1164, p. 485-491. DOWNLOAD

Schmutz, U.; Foresi, L. (2017): Vegan organic horticulture – standards, challenges, socio-economics and impact on global food security, in: Acta Horticulturae, Vol. 1164, No. 62 (Proc. III International Symposium on Organic Greenhouse Horticulture, Izmir, Turkey, 11-14 April 2016), p. 475-484. DOWNLOAD

Seymour, M. (2018): Understanding veganic agriculture, in: Irina W. Hawkins (ed.), Promoting Biodiversity in Food Systems, Boca Raton (FL, USA): CRC Press, p. 179-187. DOWNLOAD

Sorg, D.; Klatt, A.; Plambeck, N. O.; Köder, L. (2021): Perspektiven für eine umweltverträgliche Nutztierhaltung in Deutschland. UBA-Texte 33/2021, 152 Seiten (s. Seite 129: „ … pflanzenbasierte … Produktionsweisen …“). DOWNLOAD

Brüdern, M.; Dietz, A.; Frölich, L.; Gutschker, M.; Kamenev, S. (2017): Ausgewählte Merkmale bio-veganer Landwirtschaft. Semesterarbeit zum Studiengang Innovative Lehr- und Lernform Bio-vegane Landwirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, 46 Seiten. DOWNLOAD

Fausch, S. (2016): Bio-vegane Landwirtschaft: ein weltweiter Diskurs? 1. Semesterarbeit im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen am Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, 21 Seiten. DOWNLOAD

Fausch, S. (2017): Marktpotential für Lebensmittel aus bio-veganem Anbau. Die Perspektive ausgewählter Akteure in der Wertschöpfungskette. 2. Semesterarbeit im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen am Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, 39 Seiten. DOWNLOAD

Bonzheim, A. (2014): Die bio-vegane Landwirtschaft in Deutschland: Definition, Motive und Beratungsbedarf. Bachelorarbeit im Studiengang Ökolandbau und Vermarktung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, 76 Seiten. DOWNLOAD

Eccles, S. T. (2020): Ethics and sustainability in permaculture and veganic food systems. Undergraduate Dissertation, School of Geographical and Earth Sciences, University of Glasgow, 55 pages. DOWNLOAD

Francksen, S. (2015): Lineare Optimierung eines biologisch-vegan wirtschaftenden Modellbetriebs am Standort Kleinhohenheim. Bachelorarbeit im Studiengang für ökologischen Landbau und Verbraucherschutz, Universität Hohenheim, 79 Seiten. DOWNLOAD

Hausmann, D. (2015): Alternative Nutzungsformen von Kleegras im viehlosen Ökobetrieb. Nährstoffbilanzen der organischen Düngung im bio-veganen Landbau am Beispiel des Biohofs Hausmann. Bachelorarbeit im Studiengang Ökolandbau und Vermarktung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, 64 Seiten. DOWNLOAD

Bonzheim, A. (2016): Potenziale und Herausforderungen möglicher überbetrieblicher Organisationsstrukturen für die bio-vegane Landbaubewegung im deutschsprachigen Raum. Masterarbeit im Studiengang Öko-Agrarmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, 114 Seiten. DOWNLOAD

Stockfree Farming (2022): Thriving Beyond the Protein Transition. Farmer and Crofter Receptiveness to Stockfree Land Management. A Report on the Farmers‘ and Crofters‘ Survey. 49 pages. DOWNLOAD ­

Van der Burgt, G.-J.,  Rietema, C.; Bus, M. (2017): Planty Organic 5 jaar: evaluatie van bodemvruchtbaarheid, stikstofhuishounding en productie. Onderzoek Louis Bolk Instituut in opdracht van: biowerk, 40 pagina’s. DOWNLOAD

Van der Burgt, G.-J., Timmermans, B. (2020): Sneak Preview – Brief evaluation of Planty Organic, 2012–2019 (Nitrogen Cultivation Project), Louis Bolk Instituut / SPNA, 22 p. DOWNLOAD

Van der Burgt, G.-J., Timmermans, B., Havenga de Poel, H. (2021): Pflanzliche  Düngung: Stickstoff und organische Substanz, Evaluation of Planty Organic, 2012–2020, Louis Bolk Instituut / SPNA, 55 Seiten. DOWNLOAD

Van der Burgt, G.-J., Timmermans, B., Havenga de Poel, H. (2021): Plant-based fertilizer: nitrogen and organic matter, Evaluation of Planty Organic, 2012–2020, Louis Bolk Instituut / SPNA, 55 Seiten. DOWNLOAD

Mettke, D. (Hrsg.) (2016): Gemeinsam den Boden bereiten – Nutztierfreie Landwirtschaft als Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Tagungsband Bio-Vegane Landbautage 2015, 13.-15. November 2015, Thüringen: Burg Lohra, 58 Seiten. DOWNLOAD

Hall, J.; Tolhurst, I. (2015): Growing Green – Organic Techniques for a Sustainable Future. Manchester, UK: The Vegan Organic Network, 328 p. INFO

Kassam, A; Kassam, L. (editors) (2021): Rethinking Food and Agriculture: New Ways Forward. Elsevier, 444 p. INFO + Book Website: https://inclusiveresponsibility.earth/

Videos

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie verschiedene Videos zu den Hintergründen des biozyklisch-veganen Anbaus und des veganen Ökolandbaus im allgemeinen.